Taufe - Heiliges Zeichen der Gotteskindschaft

Liebe Eltern,

ein Kind ist ein Geschenk, ein Wunder ... Gerne feiern wir mit Ihnen einen Gottesdienst, in dem wir unserer Dankbarkeit vor Gott Ausdruck verleihen und Ihr Kind gesegnet wird.
Wenn Sie Ihr Kind taufen lassen wollen, stellen Sie das Leben Ihres Kindes sichtbar und lebenslang unter den Segen Gottes ... Durch die Taufe empfängt Ihr Kind das "heilige Zeichen" (Sakrament) der Gotteskindschaft.

Informieren Sie sich hier über die Vorbereitung und Gestaltung eines Taufgottesdienstes oder lassen Sie sich von einer Auswahl an Taufsprüchen und Liedern inspirieren. Alle weiteren Fragen besprechen Sie bitte in einem persönlichen Gespräch mit Ihrer Pastorin oder Ihrem Pastor.

Vorbereitungen:

In der St.-Petri-Kirche feiern wir Taufen zumeist am 2., 4. und 5. Sonntag im Monat oder an den zweiten Festtagen in einem eigenen Taufgottesdienst im Anschluss an den Gottesdienst am Sonntagmorgen i.d.R. um 11.15 Uhr (bei vorherigen Gottesdiensten mit Abendmahl um 11.30 Uhr) > Gottesdienste.
In den Pfarrbezirken Ocholt, Halsbek und Ihausen wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Pastoren.
Nachdem Sie einen Termin für die Taufe Ihres Kindes ausgesucht haben, melden Sie die Taufe Ihres Kindes in unserem Kirchenbüro (Frau Okka Krispin, Frau Christa Bergen und Frau Melanie Smalla) an. Dazu benötigen Sie nur Ihr Stammbuch, bzw. die Geburtsurkunde Ihres Kindes.

Außerdem benötigen Sie (mindestens) einen evangelischen Paten. Wenn dieser aus einer anderen Kirchengemeinde stammt, stellt diese ihm/ihr einen Patenschein aus. Darüberhinaus sind auch Paten aus anderen Kirchen möglich (Röm. kath., orth. usw.).

Das Taufgespräch:

Einige Zeit vor der Taufe wird sich die für den Taufgottesdienst zuständige Pastorin oder Ihr Pastor mit Ihnen in Verbindung setzen, um mit Ihnen ein Gespräch zu führen. Darin geht es nicht um eine "Glaubensprüfung", sondern darum, den Taufgottesdienst gemeinsam zu gestalten. Es wäre schön, wenn Sie bereits zum Taufgespräch einen Taufspruch ausgesucht hätten, den Sie sich als Lebenswort für Ihr Kind vorstellen können.

Außerdem werden alle Fragen besprochen, die den Ablauf des Gottesdienstes, die Lieder, Texte, Gebete und Tauffragen betreffen. Die Entscheidung zur Taufe treffen Sie stellvertretend für Ihr unmündiges Kind. Aber auch äußere Dinge wie das Fotografieren, der zeitliche Rahmen oder die Bestimmung der Kollekte gehören dazu.

Der Taufgottesdienst:

Im Sonntags-Gottesdienst wird die Taufe Ihres Kindes abgekündigt. Anschließend bittet die Gemeinde um den Segen für Ihr Kind. Der Taufgottesdienst besteht aus einer Vielzahl von Teilen. Gesungenes und Gesprochenes Wort wechseln sich ab und bilden eine feierliche Einheit.

Lieder und Musik

Die Kirchenlieder werden zum Lob Gottes angestimmt und machen deutlich, dass die gesamte Gemeinde am Gottesdienst beteiligt ist. Auch die Taufgemeinde soll aktiv in das Geschehen des Gottesdienstes mit einbezogen werden. Um Ihren Gästen das so einfach wie möglich zu machen, sollten Lieder ausgewählt werden, die bekannt sind und gut mitgesungen werden können. Vielleicht fällt Ihnen ja das eine oder andere Lied ein.

Die weitere musikalische Gestaltung des Gottesdienstes geschieht durch das Orgelspiel. Sollten Sie dabei besondere Wünsche haben, so besprechen Sie das bitte frühzeitig.

Lesungen und Gebete

Während des Taufgottesdienstes werden der Taufbefehl Jesu Christi (Matthäus-Ev. 28,18-20) und weitere biblische Texte (z.B. das "Kinderevangelium", Markus-Ev. 10,13-16) gelesen. Diese Texte begründen die Taufe.

Die Lesungen und die Gebete müssen nicht von der Pastorin/dem Pastor allein vorgetragen werden. Es besteht auch die Möglichkeit, dass Freunde oder Verwandte einen Teil davon übernehmen. So wird der Gottesdienst eine ganz persönliche Feier. (Lesung zum Eingießen des Taufwassers durch z.B. Paten - Taufwassertext - pdf-Dokument)

Taufspruch

Der Taufspruch ist so etwas wie ein Lebenswort, das Sie über das Leben Ihres Kindes stellen und das Ihr Kind begleiten soll. Aus diesem Grund sollte er sorgfältig gewählt werden. Am besten machen Sie sich einfach auf die Suche nach einem passenden Taufspruch. Dabei können die eigenen Tauf- und Konfirmationssprüche ein guter Anhaltspunkt sein; nehmen Sie auch ruhig einmal die Bibel in die Hand ...

In der Predigt soll die Brücke geschlagen werden zwischen den biblischen Texten mit ihrer Aussage und der heutigen Zeit. Im Taufgottesdienst wollen wir danach fragen, was Ihr Taufspruch bedeutet und wie er für Sie zu einer wertvollen Hilfe in Ihrem und im Leben Ihres Kindes werden kann.

Tauffragen und Glaubensbekenntnis

Da Ihr Kind auf die Frage im Taufgottesdienst, ob es getauft werden möchte, nicht antworten kann, entscheiden Sie als Eltern und die Paten stellvertretend für den Täufling und antworten gemeinsam: "Ja, mit Gottes Hilfe!" Die spätere "Konfirmation" Ihres Kindes wird die eigenständige, mündige Antwort auf die Tauffrage sein, indem Ihr Kind als religionsmündiger Mensch Ihre Entscheidung zur Taufe "bestätigt und bekräftigt" (confirmare).

Stellvertretend für Ihr Kind bekennen wir gemeinsam im Taufgottesdienst unseren christlichen Glauben mit den alten Worten, die unsere Mütter und Väter im Glauben uns überliefert haben: das Glaubensbekenntnis (abgedruckt z.B. im Evangelischen Gesangbuch Nr. 804).

Taufkerze und Taufgedächtnis

Während des Taufgottesdienstes bekommen Sie eine Taufkerze von unserer Kirchengemeinde als Geschenk überreicht. Diese Kerze können Sie jedes Jahr zum Taufgedächtnis entzünden. Sie leuchtet für Ihre Familie und Ihr Kind zum Zeichen des Segens Gottes: "Jesus Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt!"
In jedem Jahr feiern wir in der Osternacht oder an an besonderen Sonntagen unser Taufgedächtnis.

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